„Viele Ostdeutsche empfinden sich immer noch als Bürger 2. Klasse"

Shownotes

Die Skepsis vieler Bürger in den neuen Bundesländern gegenüber der „alten Bundesrepublik“ hat sich als Folge vieler Enttäuschungen nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 mittlerweile verfestigt. Bei rund 30 Prozent der Bevölkerung habe sich eine grundsätzliche „Anti-Haltung“ und Skepsis gegenüber den etablierten Parteien entwickelt, was sich höchstwahrscheinlich in einem positiven Ergebnis für die „Alternative für Deutschland“ (AfD) bei den anstehenden Landtagswahlen im September widerspiegeln wird. „Das Klagen hat sich verselbstständigt und ist zu einem Identitätsmarker vieler ostdeutscher Bürger geworden“, erklärt Soziologe Prof. Dr. Detlef Pollack im Podcast „Umdenken“.

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