Endometriose: „Frühe Diagnose ist entscheidend“

Shownotes

Die Zahl der Frauen mit der Diagnose Endometriose ist in den letzten 20 Jahren stark gestiegen – zwischen 2005 und 2024 von rund 230.000 auf gut 510.000. „Diese Zahlen sind ein Beleg dafür, dass die Symptome immer früher und häufiger diagnostiziert werden“, erklärt die Schmerzforscherin Prof. Dr. Esther Pogatzki-Zahn von der Universität Münster der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts. Darüber hinaus spricht sie Hausärzten bei der Diagnose der Krankheit eine wichtige Rolle zu und sieht in der medizinischen Ausbildung „erheblichen Nachholbedarf“.

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00:00:00: Sprecher 1 Vor wenigen Wochen meldeten zahlreiche Nachrichtenagenturen mit Blick auf einen aktuellen Arzt Report, ich zitiere Die Zahl der Frauen mit der Diagnose Endometriose hat sich von 2005 bis 2024 fast verdoppelt. Die Zahl der Betroffenen stieg von rund 230.000 auf gut 510.000. Zitat Ende. Das war aus meiner Sicht offenbar schon durchaus eine Nachricht wert. Vor allem aber hat mich jetzt nur der Zusatz überrascht, dass Spiegel Online schrieb, ich zitiere.

00:00:30: Sprecher 1 Für Patientinnen ist das eine gute Nachricht. Sehen Sie das genauso? Frau Pogatzki-Zahn?

00:00:36: Sprecher 2 Ja, das sehe ich absolut genauso. Und zwar liegt es daran, dass die Patientinnen plötzlich diagnostiziert werden und eine Diagnose bekommen für ihre Symptome. Und das ist etwas, was eine tatsächlich positive Nachricht ist, die dazu führt, dass sie die Patientinnen dadurch in ihrem Krankheitsleiden erkannt und die Krankheit anerkannt wird.

00:01:04: Sprecher 3 Umdenken. Der Podcast der Universität Münster.

00:01:11: Sprecher 1 Vielen Dank zunächst. Ich möchte Sie auf diesem Wege erst auch noch mal sehr herzlich willkommen heißen. Zum Umdenken zu einer neuen Podcast Folge der Universität Münster. Ich freue mich über Ihr Interesse. Mein Name ist Norbert Roberts. Ich bin Pressesprecher der Universität Münster. Man könnte meinen, dass es sich bei Endometriose um eine vergleichsweise neue Krankheit handelt. Das scheint aber vor allem daran zu liegen, dass die Zahl der Berichte über derartige Fälle in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat.

00:01:39: Sprecher 1 Dass diese Krankheit mehr und mehr Teil der öffentlichen Berichterstattung wurde. Tatsächlich war es der österreichische Pathologe und Philosoph Karl von Rocky Tanski, der die Erkrankung bereits 1860 vergleichsweise präzise beschrieb und sie damit in der modernen Medizin etablierte. Welchen Stellenwert diese Erkrankung mittlerweile eingenommen hat, zeigt auch die Tatsache, dass kein Geringerer als der französische Staatspräsident Emmanuel Macron am 11. Februar 2022 eine nationale Strategie zur Bekämpfung von Endometriose angekündigt hat.

00:02:14: Sprecher 1 Wie entsteht Endometriose? Was sind die Symptome? Welche Therapien gibt es? Vor allem aber Warum ist diese Krankheit in der klinischen und basis wissenschaftlichen Forschung bislang verhältnismäßig schwach vertreten? All das und einiges mehr möchte ich heute mit meinem Gast diskutieren, den ich Ihnen kurz vorstellen möchte. Nach Ihrem Medizinstudium in Aachen und Bochum von 1988 bis 95 ist Professor Dr. Esther Pokatzky-Zahn ans Universitätsklinikum Münster gewechselt, konkret als Ärztin im Praktikum an die Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerztherapie.

00:02:53: Sprecher 1 1998 hat sie an der Universität Münster promoviert. 2003 folgte die Habilitation. Sie hat auch mehrere Stationen im Ausland absolviert, beispielsweise an der Universität Iowa und der Universität Baltimore. Insgesamt hat sie fünf Jahre in den USA wissenschaftlich gearbeitet. Seit 2025 ist sie Oberärztin in der Klinik für Anästhesiologie. Sie leitet dort den klinischen Akutschmerz Dienst und die wissenschaftliche Arbeitsgruppe Translationale Schmerzforschung.

00:03:24: Sprecher 1 In ihrer Forschung konzentriert sie sich auf die Untersuchung von Mechanismen der Schmerzensstehung und Chronifizierung, insbesondere mit Blick auf postoperative, tumorbedingte und neuropathische Schmerzen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Endometriose. Sie ist in vielen Fachgesellschaften aktiv, zum Beispiel seit mehr als acht Jahren im Präsidium der Deutschen Gesellschaft. Und im September 2026 wird Frau Pogatzki an die Präsidentschaft der Europäischen Föderation der Schmelz Gesellschaften antreten.

00:03:57: Sprecher 1 Ich freue mich sehr, dass Sie sich heute für uns und für diesen Podcast Zeit nehmen. Willkommen, Frau Pogatzki.

00:04:03: Sprecher 2 Ganz herzlichen Dank für die Einladung für diesen Podcast und dieses Thema.

00:04:09: Sprecher 1 Bevor wir in die Details Details gehen, Frau Pogatzki, ist das nur mein Eindruck, den ich gerade geschildert habe, dass Endometriose in den vergangenen Jahren stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt ist, oder stimmt das sogar?

00:04:23: Sprecher 2 Ich würde sagen, das stimmt sogar. Und das hat auch einen ganz wesentlichen Grund. Denn im vor zwei Jahren wurde Frauengesundheit als ein wesentlicher Aspekt und Endometriose als eine der wesentlichen Erkrankungen in dem Rahmen von Frauen Gesundheit identifiziert als Forschungswert und wichtig und wird zunehmend gefördert, vor allem durch das Bundesministerium. Und dadurch ist das Thema in den Vordergrund gerückt worden.

00:04:58: Sprecher 1 Gehen wir aber vielleicht zunächst mal an den Anfang zurück und klären über die Krankheit an und für sich auf. Was für eine Krankheit ist das? Und um welche Charakteristika, welche typischen Symptome gibt es dabei?

00:05:11: Sprecher 2 Fangen wir noch mal bei den Zahlen an, die Sie genannt haben und ich nennen. Oder formuliere das mal etwas anders. 1/10 Frauen ist betroffen. Das ist, glaube ich, erst mal etwas, was man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. Das heißt, es sind unwahrscheinlich viele Patientinnen, die betroffen sind. Was ist das für eine Erkrankung? Es handelt sich um eine Erkrankung, bei der Zellen ähnlich der Gebärmutterschleimhaut ganz woanders, also an anderer Stelle als an der Gebärmutterschleimhaut, lokalisiert sind.

00:05:51: Sprecher 2 Und das sind Zellen, die zum Beispiel, wenn sie ich nenne mal um. Um es ganz plastisch zu machen, Zellen, die im Bauchraum plötzlich vorhanden sind, dort auch auf Hormoneinfluss reagieren, sich dann unter dem Zyklus quasi auch verändern, zu Blutungen führen. Diese Blutungen führen zu Verklebungen und diese Verklebungen wiederum führen zu Symptomen, die unter anderem eben auch Schmerz hervorrufen können.

00:06:25: Sprecher 2 Und jetzt ist es eben nicht nur so, dass es irgendwo im Bauchraum ist, es kann an jeder Stelle im Körper theoretisch sein. Am häufigsten ist tatsächlich der Beckenbereich. Aber es gibt eben auch zum Beispiel. Das nennt man tief infiltrierende Endometriose. Das ist dann nicht nur ein oberflächlicher Herz, sondern es ist ein tief sitzender Herd. Der kann an der Blase oder am Darm sitzen, kann eben dort auch zu Schmerzen, Verklebungen, Veränderungen und Symptomen führen.

00:06:56: Sprecher 2 Und so kann man sich jetzt schon, obwohl ich nur teile, eben versucht habe, so ein bisschen plastisch darzustellen, dazu führen, dass es zu vielfältigen Symptomen kommt, die dann auch sich gar nicht mehr auf den Zyklus, auf die Menstruation alleine bewegen, sondern die können dann irgendwann auch im gesamten Zeitraum stattfinden.

00:07:22: Sprecher 1 Sie sprechen von Zyklus von Patientinnen Gebärmutter. Es legt den Verdacht nahe, dass ausschließlich Frauen betroffen sind. Oder ist das gar nicht so?

00:07:29: Sprecher 2 Also es sind, um es ganz vorsichtig zu formulieren frau Menschen, die als Frauen geboren werden. Ja, es muss irgendwo im Körper Gebärmutterschleimhaut vorhanden sein, um das eben zu diese Krankheit gewissermaßen erleiden zu müssen. Und es ist, wie gesagt, dann einer Frau ungefähr von zehn betroffen. Aber zum Beispiel bei Geschlechtsumwandlungen im späteren Lebensalter kann eine vorhergehende Endometriose natürlich bestehen.

00:08:05: Sprecher 1 Wie entsteht Endometriose? Was weiß man darüber? Ist das ein schleichender Prozess, der vielleicht bei Frauen schon im Kindes oder jugendlichen Alter eintritt, oder kommt das erst später zum Tragen? Wie entsteht diese Krankheit?

00:08:18: Sprecher 2 So, und jetzt kommen wir schon zu Dingen, von denen wir gar nicht so ganz genau wissen, was und warum das Ganze so ist. Also Sie hatten ja gesagt, wir diagnostizieren plötzlich viel mehr Frauen als früher und wir fangen auch erst seit einigen Jahren an zu verstehen, was hinter dieser Erkrankung steckt. Es ist immer eine entzündliche Erkrankung. Es finden also immer Entzündungsprozesse statt.

00:08:45: Sprecher 2 Wann sie genau beginnt, ist nicht ganz klar. Die Symptome beginnen sehr häufig eben immer in der Pubertät, weil es eben dort zu Zyklus beginnenden Veränderungen von Gebärmutterschleimhaut kommt und diese gesamten Entzündungsprozesse stattfinden können. Und dann, ab da, wo diese Krankheit beginnt, findet sie sehr unterschiedlich statt. Und dieses Unterschiedliche hat eben auch dazu geführt, dass die Diagnostik so kompliziert ist.

00:09:17: Sprecher 2 Weil erstens muss man sich vorstellen, dass eine junge Patientin mit einem sehr ausgeprägten menstruellen Schmerz ja gar nicht weiß, ob das jetzt normal ist, was sie erleidet und ob das alle Mädchen in ihrem Alter so erleiden oder ob es eben sehr ausgeprägt ist. So überaus ausgeprägt, dass es eben auch so eine Endometriose ist. Und dadurch, dass dann zum Beispiel zehn Jahre lang junge Menschen nicht diagnostiziert werden, kommt es zu ganz unterschiedlichen Ausprägungen, Symptomen und zu diesen Erkrankungsmustern.

00:09:55: Sprecher 1 Bedeutet das im Umkehrschluss, Frau Pogatzki, diese Schmerzen sind ja nun für jede Frau, für jedes Mädchen dann typisch. Sollte man sich also prophylaktisch sofort auf Endometriose untersuchen lassen, wenn er gar nicht weiß, Ist das jetzt der normale Schmerz oder ist das schon ein erstes Symptom für Endometriose? Also sollte man es praktisch automatisch machen, um das auszuschließen oder möglichst schnell zu diagnostizieren?

00:10:19: Sprecher 2 Das ist eine spannende Idee, die Sie da aufwerfen. Die finde ich wirklich interessant. Also ich würde jetzt erst mal sagen auch keine Panik machen. Ja, also der erste Punkt ist, dass Schmerzen, die jemand im jungen Alter während der Menstruation als Behandlungsbedürftig empfindet. Also wenn man regelmäßig Tabletten nehmen muss oder regelmäßig Schule nicht zur Schule gehen kann oder auch so starke Schmerzen hat, dass man das Gefühl hat, damit kommt man nicht klar, ist das der?

00:10:55: Sprecher 2 Muss das diagnostiziert werden? Das ist völlig klar. Aber nicht jeder Schmerz ist so stark. Interessanterweise hatten sie auch gesagt, dass immer Schmerzen mit einer Endometriose einhergehen. Das ist tatsächlich gar nicht der Fall. Es gibt auch Patientinnen, die haben völlig unerkannt Endometriose, haben dann das zweite Problem, was nämlich diese Patienten haben Unfruchtbarkeit, werden diagnostiziert und dann werden plötzlich Endometriose Herde festgestellt, die aber bei dieser Patientin zumindest augenscheinlich erst mal nicht zu dramatischen Schmerzen geführt haben.

00:11:31: Sprecher 1 Gibt es bestimmte Risikofaktoren, die man mittlerweile identifiziert hat oder möglicherweise auch Risikogruppen? Dass man weiß, dass es besonders bei dieser Frauengruppe, so nenne ich es jetzt etwa Mensch, tritt das auffällig häufig auf oder kann man das gar nicht so sagen?

00:11:47: Sprecher 2 Also ein Punkt ist, dass wenn in der Familie gehäuft Endometriose auftritt, scheint es so zu sein, dass das auch nicht unwahrscheinlich ist, dass das dann, wenn Schmerzen auftreten, auch Endometriose.

00:12:03: Sprecher 1 Ein gewisses Maß an Vererbbarkeit.

00:12:05: Sprecher 2 Das ist nicht auszuschließen. Wir sehen eher, dass das so tatsächlich ist. Es ist irgendetwas auch in den Entstehungsmechanismen, was möglicherweise eben vererblich ist. Was das genau ist, wie gesagt, ist heute noch unklar, aber das sehen wir. Könnte ein Hinweis sein.

00:12:25: Sprecher 1 Ich habe schon den einen oder anderen Podcast mit Medizinern hier gemacht, Frau Pogatzki. Und da war fast immer die Losung Je früher eine Krankheit erkannt wird, umso besser. So ist das in dem Fall auch.

00:12:35: Sprecher 2 Ja, so ist das tatsächlich auch. Denn jede, wie man sich vorstellen kann, jede Menstruation mit Entzündungsaspekten, die fortschreiten, die zu viel Brose führen, die dazu führen, dass auch in durch die Mechanismen Prozesse entstehen, die möglicherweise gar nicht mehr so einfach zurückzuführen ist. Bedeutet, dass das eine früher Diagnose ganz, ganz entscheidend für den Verlauf.

00:13:00: Sprecher 1 Auf der anderen Seite, wenn ich das richtig gelesen habe, vergehen durchschnittlich. Korrigieren Sie mich aber gerne 3 bis 11 Jahre zwischen den Symptomen, zwischen ersten Symptome und dem Stellen der Diagnose. Das deutet darauf hin, dass da viel Zeit verloren geht. In Anführungsstrichen, oder?

00:13:15: Sprecher 2 Ja, aber das ist genau das, was Sie in der Einleitung ganz klar gesagt haben. Das versuchen wir jetzt gerade umzudrehen. Das ist genau der Punkt, der durch die Aufklärung und durch das Reden über diese Erkrankung ganz wichtig ist, dass die Diagnose deutlich früher gestellt wird, dass deswegen eben mehr Patientinnen mit Endometriose erkannt werden, und zwar auch früher erkannt werden.

00:13:40: Sprecher 2 Und das ist ganz entscheidend, um den Krankheitsverlauf eben zu beeinflussen.

00:13:46: Sprecher 1 In den anderen Podcast gab es manchmal, was die Verteilung von Krankheiten betrifft, die geographische Verteilung in Europa oder in Deutschland durchaus markante Unterschiede. Deswegen frage ich immer schon fast stereotyp ab wie ist das bei Endometriose? Wenn ich das richtig gesehen habe, gibt es geschätzt 40.000 neue Fälle pro Jahr in Deutschland. Gibt es da auch bestimmte Auffälligkeiten oder kann man da nichts zu sagen?

00:14:09: Sprecher 2 Also da gibt es auch Aspekte, die interessant erscheinen. Die Frage ist nur, ist es ein Problem der Diagnostik? Also erkennt man in den Ländern, in denen Endometriose noch deutlich weniger auftritt, aufgetreten ist, erkennt man sie dort nur nicht, weil eben zum Beispiel über Menstruation überhaupt nicht gesprochen wird.

00:14:32: Sprecher 1 Welche Über welche Länder reden wir da, wo das auffällig niedrig ist?

00:14:36: Sprecher 2 Also es gibt zum Beispiel asiatische oder andere Länder. Ich kann Ihnen jetzt nicht ganz genau sagen, welche Länder, aber so in diesem Bereich ist es noch deutlich weniger bekannt und wird noch deutlich weniger darüber gesprochen.

00:14:48: Sprecher 1 Das heißt, Sie rätseln alle noch, woran das liegen könnte, ob es eine Diagnostik liegt oder auch andere Faktoren sind.

00:14:55: Sprecher 2 Ja, genau.

00:14:56: Sprecher 1 Da gibt es auch einen internationalen Austausch dazu. Vermutlich, oder?

00:14:59: Sprecher 2 Ja, also was ist tatsächlich gibt und das ist wirklich sehr spannend. Es gibt in den letzten Jahren sowohl national hier in Deutschland, aber auch international sehr schöne Verbünde. Also Verbünde sind immer so Forschungs.

00:15:14: Sprecher 2 In denen unterschiedliche Länder auch vertreten sind, die sich damit beschäftigen. Wir waren selber auch vor einigen Jahren in einem Verbund mit vertreten, der ein europäischer Verbund war und in dem viele europäische Länder an den gleichen Themen und eben auch unter anderem an Schmerz bei Endometriose beteiligt waren.

00:15:33: Sprecher 1 Auf die Forschung kommen wir nachher noch ganz intensiv zu sprechen, weil sie da auch einiges Interessantes zu zu sagen haben. Kommen wir noch auf die Krankheit selber zunächst zurück. Wenn ich es richtig gelesen habe, gibt es Fälle leichten, mittleren und schweren Grades. Worin unterscheiden Sie sich? Es liegt nahe zu meinen, die Schmerzen sind mal leicht, mal mittel und mal schwer.

00:15:52: Sprecher 1 Oder gibt es noch andere Komponenten, die da auffällig sind?

00:15:56: Sprecher 2 Das ist auch ein ganz wichtiger Punkt bei Endometriose. Wir wissen, dass Endometriose zum einen erst mal in der Stärke der Schmerz, Intensität, Dauer und auch eben was die Schmerzen Lokalisation wie an wie vielen Stellen der Prozess stattfindet, dass das ein wichtiger Punkt ist. Aber dann gibt es noch etwas anderes, was sehr wichtig ist. Patientinnen mit Endometriose haben häufig Zusatz oder Begleiterkrankungen, die gar nicht Endometriose typisch sind, die auch bei vielen anderen Menschen auftreten, aber die bei Endometriose gehäuft auftreten.

00:16:27: Sprecher 1 Zum Beispiel.

00:16:28: Sprecher 2 Das könnte, das ist zum Beispiel Migräne. Das ist sind gastrointestinale Erkrankungen und das sind eben zusätzlich, wie ich schon auch erwähnt hatte zum Beispiel Schmerz bei Wasserlassen, Schmerz, bei Stuhlgang, Schwierigkeiten mit Stuhlgang. Das sind alles Aspekte, die nicht bei jeder Patientin eben das ich nenne es immer ganz so eine Art, um das bildlich zu machen Chamäleon der Symptome, die eben es zum einen für die Betroffenen mit vielen verschiedenen Erkrankungen und Symptomen deutlich schwerer als Erkrankungen machen und zusätzlich auch noch mal dieses Bild der Endometriose verändern.

00:17:07: Sprecher 2 Es ist eben nicht nur und das würde ja schon ausreichen als Belastung für Patientinnen eine Erkrankung des kleinen Beckens oder des Beckens, sondern es ist eben eine Erkrankung, die letztendlich mit an sehr großer Wahrscheinlichkeit, wenn das länger dauert mit. Man nennt das Fatigue Müdigkeit einer gewissen körperlichen Müdigkeit. Das kann mit Ganzkörperschmerz einhergehen, das kann mit Erbrechen und Übelkeit einhergehen.

00:17:36: Sprecher 2 Es kann mit ganz, ganz vielen zusätzlichen Symptomen einhergehen. Und dann sprechen wir wirklich von einer sehr, sehr starken Betroffenheit der Patientinnen.

00:17:45: Sprecher 1 In diesem Zusammenhang ist häufig auch der Einfluss dieser Krankheit auf den Wunsch nach Kindern thematisiert worden. Bedeutet Endometriose, ich sage es mal sehr salopp automatisch das Ende eines Kinderwunsches?

00:17:57: Sprecher 2 Auf gar keinen Fall. Und deswegen auch ganz früh diagnostizieren, ganz früh, sich dann mit den entsprechenden. Es gibt Endometriose Zentren in Deutschland, die sind spezialisiert auf die Diagnostik und Behandlung der Patientinnen und sich in diese Zentren zu begeben, um genau das nicht zu haben, nämlich eine losigkeit im Kinderwunsch, sondern dass dort ganz klar geschaut wird, was ist möglich und so früh wie möglich, damit eben nicht am Ende es tatsächlich so ist, dass keine, kein, keine Schwangerschaft möglich ist.

00:18:37: Sprecher 1 Bei Krankheiten, Frau Pogatzki, spricht man natürlich auch gerne irgendwann mal über die Heilungschancen. Da kommen wir gleich noch drauf zu sprechen auf Behandlungen und Therapien. Aber das vielleicht zunächst an den Anfang gesetzt. Das hat sich, wenn ich das richtig gesehen habe, im Fall von Endometriose leider erledigt, weil diese Krankheit als unheilbar gilt. Oder bin ich da jetzt gerade zu pessimistisch unterwegs?

00:18:57: Sprecher 2 Also das erste ist, dass man sagen muss, dass es eine man würde. Man nennt das eben auch systemische Erkrankung in dem Sinne, dass sie, wenn sie eine bestimmte Intensität, Dauer und Schwere erreicht hat, tatsächlich schwierig, was man so im gängigen Blick als heilbar ansieht. Aber es ist nicht so, dass wenn man sehr früh diagnostiziert, nicht doch eine gewisse Heilung möglich ist.

00:19:28: Sprecher 2 Und wir sind heute und wissen heute, dass es nicht nur darum geht, die Endometrioseherde zu entfernen, denn das ist ja eine Art der Therapie, eine Operation mit Entfernung der Endometriose Herde, denn jeder Eingriff führt ja auch wieder zu Veränderungen und ermöglicht auch wieder Schmerzen, Reaktionen auf die Entfernung der Herde usw, sondern dass man eben durch diese sehr frühe Diagnostik, die wir anstreben, jetzt durch das Sprechen über die Krankheit und über die Forschung, die jetzt weltweit tatsächlich gemacht wird, dass wir so früh diagnostizieren können, dass dann doch eine Heilung bei ganz vielen Patienten vielleicht in Zukunft möglich sein könnte.

00:20:10: Sprecher 1 Sie haben gerade eine Operation.

00:20:14: Sprecher 1 Ich wollte auf Therapien jetzt auch tatsächlich zu sprechen kommen. Ist das so ein Mittel der Wahl, dass man operiert und es ist damit dann in Anführungsstrichen überstanden? Gibt es andere Behandlungsmethoden? Ich denke natürlich an Medikamenten usw. Vielleicht können Sie uns ein bisschen ins Bild setzen, was Therapien betrifft.

00:20:32: Sprecher 2 Ja, das ist ganz spannend. Wir haben gerade in Deutschland im letzten Jahr die Leitlinie zur Therapie, also Diagnostik und Therapie der Endometriose, aktualisiert. Ich war beteiligt. Geleitet wurde natürlich die Leitlinie von Gynäkologen. Ich bin ja eine istin, wie Sie am Anfang gesagt hatten. Ich war also eine der Schmerz. Medizinerinnen, die mit an der Aktualisierung der Leitlinie mitgearbeitet hat.

00:21:00: Sprecher 2 Und es ist tatsächlich so, dass es verschiedenste Möglichkeiten gibt in den in den. Wir würden jetzt erst mal sagen symptomatisch, aber auch therapeutisch therapeutischen Prozess einzugreifen. Das erste ist erst mal, dass man früher immer gesagt hat, eine Diagnostik muss durch eine Operation stattfinden, also nicht nur die Therapie. Wie Sie schon richtig gesagt haben Eine Therapie ist möglich durch eine Operation, aber nicht immer notwendig.

00:21:33: Sprecher 2 Auch das ist ganz wichtig. Und heute sind wir so weit. Und das ist die Arbeit vieler Gynäkologen weltweit, die eben auch gezeigt haben und immer noch auch daran arbeiten, zu verbessern. Die Möglichkeiten, ohne Operation eine Endometriose zu diagnostizieren, sei es mit Ultraschall, sei es mit bildgebenden Maßnahmen. Das ist also auf dem ganz guten Wege. Und das bedeutet also, dass schon mal die diagnostische Operation nicht immer notwendig ist.

00:22:06: Sprecher 2 Auch das ist wieder sehr gut in Endometriose Zentren ähm zu finden, wo das möglich ist. Therapeutisch gibt es in der Leitlinie sehr viele Empfehlungen mit wir nennen das immer Evidenz. Also umso höher die Evidenz. Die Sicherheit einer Datengrundlage ist, um so für eine Empfehlung der Therapie. Umso klarer ist und eindeutiger ist auch so eine Empfehlung. Und es gibt eben tatsächlich Empfehlungen für operative, aber auch für nichtoperative therapeutische Maßnahmen.

00:22:43: Sprecher 2 Es gibt Hormontherapie en, die tatsächlich effektiv sein können, und es gibt eine Vielzahl von symptomatischen Maßnahmen. Und hier ist eben auch zu nennen, das es Schmerztherapeut ische Maßnahmen bis hin zur Therapie von bereits chronifizierten Schmerzen gibt, die dort empfehlen werden. Und auch das wieder ist ganz wichtig, dass man sich hier in die Hände von.

00:23:14: Sprecher 2 Von Diagnostiker und Therapeutika begibt, die sich sehr gut auskennen. Denn nicht jedes Therapeutikum ist für jede Patientin gleich effektiv.

00:23:23: Sprecher 1 Daraus schließe ich mal aus dem, was Sie jetzt geschildert haben, wie es wahrscheinlich bei jeder Krankheit der Fall ist. Also fast schon eine Banalität, dass ich auch Endometriose immer sehr individuell entwickelt und Sie deswegen für jede Patientin einen exakten und individuell passenden Planer entwickeln müssen, der sich vielleicht von der nächsten Patientin kolossal unterscheidet und von der dritten auch diese individualisierte Medizin.

00:23:45: Sprecher 1 Ist das auch ein Gesichtspunkt.

00:23:47: Sprecher 2 Und das ist unser Ziel, vor allem ein wichtiges Ziel in vielen Forschungsprojekten, die jetzt gerade laufen. Und das ist eben auch das Ziel unseres Forschungsprojektes, an dem wir im Moment arbeiten. Denn es ist häufig immer noch so, dass die Therapiemaßnahmen ich sage jetzt mal so etwas wie try and error, weil es gar nicht anders möglich ist. Also ganz so ist es nicht.

00:24:09: Sprecher 2 Man hat natürlich Indikatoren dafür, was bei welchen Patientinnen besser wirken könnte und so wählt man dann auch die Therapie. Auch die Reihenfolge der Therapie, wenn die erste vielleicht nicht so gut wirkt, oder die Kombination von Therapien aus und da weiß man auch schon einiges, aber man hat doch noch viele Fragezeichen und viele Symptome und viele Aspekte. Bei Patientinnen sind noch sehr wenig in die Individualisierung wirklich möglich.

00:24:38: Sprecher 2 Und das sind Forschungsprojekte und unter anderem auch unser Forschungsprojekt, mit dem wir uns beschäftigen.

00:24:44: Sprecher 1 Frau Pogatzki,, wir haben auch über unsere Social Media Kanäle der Universität einige Fragen mal bekommen, weil wir unsere Gäste da auch auf diesen bevorstehenden Podcast hingewiesen haben. Und es kamen einige Fragen und einige davon möchte ich Ihnen mit Ihnen jetzt eben kurz klären. Vielleicht können Sie das kurz und knapp beantworten. Welche Rolle spielt die Pille bei dieser Krankheit?

00:25:05: Sprecher 2 Ja, also die Pille mit bestimmten Hormonen, nicht allen, sondern bestimmten Hormonen kann eingesetzt werden. Führt natürlich dann auch dazu, dass gerade Patientinnen mit Kinderwunsch jetzt dann eben Schwierigkeiten haben, die Pille als Therapieform zu wählen. Aber das ist sicherlich etwas, was man dann mit den Gynäkologinnen, die das behandeln, besprechen muss. Und das ist eine Möglichkeit, ja.

00:25:32: Sprecher 1 Zweite Frage Geht Adenom iose immer mit Endometriose überein oder kann man diese Krankheiten auch getrennt bekommen?

00:25:40: Sprecher 2 Ja, das ist eine sehr, sehr gute Frage. Also Adenomiose, um das einmal zu erklären, ist eben dann Endometriumgewebe, also Schleimhaut in der Gebärmutter, aber eben nicht an der Schleimhaut, wo sie hingehört, sondern innerhalb der Gebärmutter. Um es jetzt mal etwas bildlich darzustellen und die wächst dort auch, bildet Blutungen usw und macht, dann kann man sich vorstellen sehr starke Schmerzen.

00:26:11: Sprecher 2 Die kann alleine auftreten, ohne dass im Körper sonst irgendwo Endometriose Herde auf treten. Dann eben eine reine Jose sein oder kann auch zusammen mit Endometriose auftreten. Dann ist es eine Kombination aus beiden.

00:26:29: Sprecher 1 Eine Leserin fragte Welcher Facharzt ist, wenn man so einen ersten leichten Verdacht hat? Der erste beste Ansprechpartner ist Ist der normale Facharzt? Ist das der Hausarzt oder ist das? Soll ich sofort zum Gynäkologen gehen oder direkt in die Klinik fahren? Oder was würden Sie da empfehlen? Bei einer ersten leichten, bei einem ersten leichten Verdacht?

00:26:49: Sprecher 2 Also ich finde das eine eine ganz, ganz wichtige Frage. Und ich glaube, das ist auch etwas, was ich durch diese Aufklärung jetzt tatsächlich bilden sollte. Dass jeder Arzt, also auch der niedergelassene Hausarzt, sensitiv für Symptome sind, die auf Endometriose hinweisen. Leider ist das aber nicht immer so der Fall. Tatsächlich ist es auch so, dass in der Ausbildung von Medizinern und Medizinerinnen dieses Thema zwar vorkommt, aber keinen so großen Stellenwert bisher hatte.

00:27:25: Sprecher 2 Und das muss alles sich ändern, damit jeder Mediziner, der draußen sitzt und Kliniken sitzt, im Grunde das.

00:27:34: Sprecher 1 Zumindest mitdenkt und das mit welchen berücksichtigt.

00:27:37: Sprecher 2 Genau. Und tatsächlich bekommen wir auch und wir sind gerade auch durch unsere Forschungsprojekte ja immer im Austausch mit Patientinnen und Patientinnen Vertretern, weil wir heute Forschung immer so sehen, dass Patientinnen Vertreter auch mit eingebunden werden sollten. Das ist ganz wichtig, weil man möchte mit dem Patienten und für die Patientinnen Forschung machen und nicht am Patienten, an der Patientin vorbei.

00:28:03: Sprecher 2 Ganz, ganz wichtig. Und da bekommen wir auch ganz, ganz viele Informationen durch diese Patientinnen und eine einen Austausch dort. Also ich möchte nur erwähnen, es gibt Selbsthilfegruppen, natürlich, wenn man weiß, dass man Endometriose hat, die sehr hilfreich sind. Es gibt die Endometriose Vereinigung, die sitzt in Leipzig, ist aber auch über Social Media Kanäle sehr, sehr aktiv und setzt sich sehr extrem für die Patientinnen, Rechte für Patientinnen.

00:28:31: Sprecher 2 Aspekte auf der Webpage findet man zum Beispiel auch für Patientinnen, gerade für Patientinnen sehr, sehr gut gemachte Hinweise, wenn man zum Beispiel Fragen hat zu seinen Symptomen. Und natürlich aus meiner Sicht der heute zu Ihrer Frage ganz konkret zurückzukommen könnte der Hausarzt, sollte der Hausarzt schon der richtige Ansprechpartner, die richtige Ansprechpartnerin sein. Aber die Gynäkologin sollte dann letztendlich wirklich die Diagnose stellen bzw dann zum Endometriosezentrum überweisen.

00:29:07: Sprecher 1 Eine Leserin berichtete, ich zitiere von so schlimmen Bauchschmerzen, dass sie in Einzelfällen sogar eine kurze Ohnmacht absolut hat.

00:29:14: Sprecher 2 Wird berichtet.

00:29:15: Sprecher 1 Da war jetzt weniger eine Frage daran angeschlossen, sondern es klang für mich schon eher wie eine Beschreibung, fast wie ein Hilferuf. Was empfehlen Sie in solchen sehr drastischen Fällen?

00:29:26: Sprecher 2 Tatsächlich empfehle ich wirklich hier die Gynäkologin, wenn für die Patientin klar ist, dass es etwas zu tun hat mit gynäkologischen Aspekten. Und das ist wir. Das ist genau das, was wir hören. Dass das dann häufig bei vielen auch manchmal vielleicht in der Familie oder wo woanders so runtergespielt wird, das kann ja gar nicht sein. Wie soll so was funktionieren?

00:29:50: Sprecher 2 Ja, ich habe auch meine Periode gehabt und es war gar nicht so schlimm. Stell dich nicht so an! Das sind alles so Aspekte. Ja, die möchten wir durch diese Aufklärung über die Erkrankung und über die Schwere auch von Patientinnen, Wie schwer sie betroffen sind, die möchten wir tatsächlich jetzt, dass das aus dem Weg geräumt wird. Absolut. Das ernst mit ihren Symptomen Ärztinnen ernst genommen werden und in der Schmerz Medizin ist das immer ein ganz wichtiger Punkt.

00:30:18: Sprecher 2 Die hat nur der Patient und die Patientin weiß, wie stark beeinträchtigt Schmerzen für sie ihn sind. Das ist ganz, ganz wichtig. Und ich hatte am Anfang schon mal erklärt, diese Begleitsymptome und Begleiterkrankungen. Daran wird sichtbar, wie schwer betroffen jemand sein kann. Das kann dahingehend, dass man nicht mehr arbeitsfähig ist, dass man nicht mehr arbeiten gehen kann, dass man nicht mehr zur Schule gehen kann als junger Mensch oder sich auch gar nicht mehr traut, irgendwo hinzugehen, wenn man weiß, Vielleicht habe ich dort meinen meinen Schmerz, der mir der so einschneidend ist, dass ich dort aber eben das nicht beherrschen kann.

00:30:56: Sprecher 1 Was auch häufig in Podcasts oder in Gesprächen mit Medizinern zur Sprache kommt, ist, dass man dann fragt Was kann man denn, wenn man ohnehin betroffen ist? Das ist schlimm genug. Und wir haben jetzt gerade von ihnen gehört, wie schlimm die Schmerzen sein können. Gibt es dennoch ein paar Dinge, wo Sie sagen das ist im Alltag immer hilfreich? Da kommt häufig dann der Hinweis aus der Medizin.

00:31:16: Sprecher 1 Gesund ernähren, Sport treiben, Bewegung. Hat das auch irgendeinen Einfluss oder ist das fast zu banal gedacht, um gegen diese Krankheit irgendwas ausrichten zu können?

00:31:26: Sprecher 2 Also erst mal möchte ich ganz klar sagen Also jemand, der da gekrümmt im Bett mit Schmerzen liegt, dem kann man nicht sagen Komm, geh doch mal joggen, dann wird schon alles besser. Das ist natürlich tatsächlich etwas, was kontraproduktiv ist. Aber wir versuchen natürlich im frühen Stadium und in in Zeiten, wo es der Patientin besser geht, genau solche Punkte auch uns anzugucken.

00:31:51: Sprecher 2 Und da ist es tatsächlich auch gerade Forschungsthema, was solche Punkte anbelangt und das, was sie gesagt haben, richtig ernähren. Das ist gerade ein ganz, ganz, eine ganz, ganz wichtige Fragestellung, auch bei Endometriose, weil wir jetzt kommt so ein Begriff Mikrobiom, ja, das sind ja so diese ganz vielen, vielen, vielen Bakterien, die wir in unserem Körper haben und eben auch in unserem Darm, die sehr unterschiedlich sein können.

00:32:19: Sprecher 2 Und auch die können etwas damit zu tun haben. Überhaupt, ich rede jetzt mal von allen Schmerz Erkrankungen, wie Schmerz sich entwickelt, wie stark er ist und wie sich das mit der Chronifizierung verhält. Ganz vorsichtig. Das kann nicht alles sein, aber das könnte ein kleiner Baustein sein. Wie auch? Wie Sie gesagt haben, wir nennen das so Lifestyle Aspekte. Ja, Joggen und so was.

00:32:43: Sprecher 2 Wir wissen, dass bei Kopfschmerz und Migräne Erkrankungen gerade solche Therapiemaßnahmen, sage ich jetzt mal, das kann wirklich Therapie sein Ausdauersport ein ganz wichtiger Faktor ist. Also das muss man aber das darf man nicht jetzt im Erstgespräch so erwähnen, als wenn das dann das Problem lösen kann.

00:33:04: Sprecher 1 Einer von vielen Bausteinen, richtig? Kommen wir mal auf die Forschung zu sprechen, Frau Pogatzki, die Endometriose hat durch den medizinischen Aufwand und auch durch Arbeitsausfälle auch eine erhebliche volkswirtschaftliche Bedeutung. Ich möchte mal zwei, drei Zahlen nennen. Die durch Endometriose verursachten Kosten wurden in den USA 2002 liegt schon ein bisschen länger her auf 22 Milliarden US Dollar geschätzt. Zum Vergleich Im gleichen Zeitraum entstanden durch Morbus Crohn 1.865 Millionen US Dollar und durch Migräne 13 bis 17 Milliarden US Dollar an volkswirtschaftlichen in Anführungsstrichen Schaden.

00:33:43: Sprecher 1 Und dennoch. Also die Zahlen von Endometriose waren die mit Abstand am größten. Und dennoch fällt die Forschungsförderung vergleichsweise gering aus. Hat sich das mittlerweile geändert? Oder würden Sie sagen Nein, Da ist tatsächlich noch eine große Lücke, die wir gerade zu schließen versuchen?

00:34:00: Sprecher 2 Ja, so, so hatte ich gerade auch so ein bisschen gedacht. Ich bin erst mal froh darüber, dass das Thema jetzt gefördert wird. Das ist ganz, ganz wichtig. Ich denke aber schon, dass das erst der Anfang sein kann. Ja, also tatsächlich ist es auch so, was Sie gesagt haben Frankreich war da Vorreiter und hat auch tatsächlich sehr, sehr viel Geld für die Endometriose Forschung in die Hand genommen.

00:34:28: Sprecher 2 Wir sind jetzt in Deutschland auch auf dem Weg, dass sich das ändert, dass Endometriose und auch Frauen Gesundheit einen wichtigen Schwerpunkt in der Forschung darstellen. Und wir sind sehr froh, dass es dass das so ist. Und ich denke, darauf darf man sich aber jetzt nicht ausruhen. Es muss weitergehen. Es muss angeknüpft werden daran und es muss wirklich im Fokus bleiben, oder?

00:34:54: Sprecher 2 Ich denke schon. Man könnte auch noch ein Schippchen drauflegen. Tatsächlich?

00:34:58: Sprecher 1 Ja, es gibt wahrscheinlich viele Orte, auch Kliniken oder Zentren, die Sie ja schon erwähnt haben, in denen, an denen in Deutschland zu Endometriose geforscht wird. Die wollen wir jetzt gar nicht alle aufzählen. Aber unterscheiden sich diese Standorte voneinander? Oder ich will es mit einer anderen Frage kombinieren. Gibt es in Münster einen bestimmten Schwerpunkt, den es möglicherweise andernorts nicht gibt, wo man dann andere Schwerpunkte hat?

00:35:19: Sprecher 1 Wie unterscheiden die sich?

00:35:20: Sprecher 2 Also genauso ist das. Das ist ein ein ganz schönes Bild vielleicht. Ich nenne das immer so ein Puzzle, das ich zusammensetzt. Dadurch, dass an verschiedenen Standpunkten verschiedene Experten sitzen, deren Forschungsschwerpunkte auch unterschiedlich sind, aber so, dass sie sich eben wunderbar ergänzen. Und so sieht man das auch an den Konsortien, die sich gebildet haben auf den Aufruf hinaus, dass Endometriose eben jetzt gefördert wird.

00:35:45: Sprecher 2 Und dort haben sich eben unterschiedliche. In solchen Konsortien arbeitet eben nicht nur ein Klinikum oder eine Forschungsstelle, sondern immer mehrere, die sich zusammengetan haben, um diese Puzzlestücke zusammenzusetzen. Und das ist einerseits eine, ich würde sagen, nicht nur additive, sondern sogar synergistische Effektivität. Das heißt, man kann viel mehr herausarbeiten, wenn man mit mehreren Methoden, mehreren Schwerpunkten an einem Thema arbeitet.

00:36:16: Sprecher 1 Und da sprechen sich die Kliniken und Zentren untereinander ab. Ihr macht das, wir machen das und dann schauen wir mal, wie das sich alles ergänzt. Also gibt es da eine richtig koordinierte Absprache auch.

00:36:26: Sprecher 2 Also natürlich ist die Absprache koordiniert, aber die ergibt sich naturgemäß daraus, dass wir schon unterschiedliche Schwerpunkte in der Forschung haben. Also unser Schwerpunkt hier an der Uni Münster in meiner Forschungsgruppe ist halt sehr stark der Schmerz. Wir versuchen Sie hatten genannt Translationale Schmerzforschung ist ja meine Arbeitsgruppe, die sich so nennt, und mein Team und ich sind sehr daran interessiert, transnational eben uns, dem den Forschungsthemen Schmerz und in diesem Fall Endometriose zu nähern.

00:37:03: Sprecher 2 Und das machen wir eben dadurch, dass wir grundlagenorientiert und patientenorientiert arbeiten und diese Daten zusammenbringen.

00:37:14: Sprecher 1 Das ist der Begriff, der sich Translationale nennt. Also vom Labor ans Krankenbett.

00:37:19: Sprecher 2 Richtig. Und es gibt andere Arbeitsgruppen in Deutschland, die sich eben unter anderem mit anderen Schmerzaspekten, mit anderen Themen, Schwerpunkten nicht transnational, sondern mit einzelnen Aspekten und zum Beispiel auch anderen als wir anderen Techniken als wir beschäftigen. Und so ergibt sich automatisch ein Muster, dass man, wenn man eine Forschungsziel hat, dass man sich die Leute zusammen sucht in Deutschland, wenn es ein deutsches deutsches Forschungskonsortium ist, die dazu passen, dass man die Fragestellung dann am Ende auch sehr umfassend beantworten kann.

00:38:01: Sprecher 1 Im Dezember 2024 meldete das Bundesforschungsministerium, dass es gleich zwei Forschungsprojekte an der Universität Münster fördern wird. Was hat es damit auf sich? Was sind das für zwei Projekte?

00:38:13: Sprecher 2 Ja, also tatsächlich hat in diesem Zeitraum gab es den Aufruf eben Endometriose wird gefördert, der diejenigen, die sich mit dem Thema beschäftigen sollen, sich zusammensetzen und Forschungsanträge schreiben. Und in Münster gibt es eben zwei Arbeitsgruppen. Die eine wird von Herrn Goethe geleitet Professor Goethe aus der Gynäkologie. Der ist Grundlagenwissen schaftler und beschäftigt sich vor allem mit bei Endometriose.

00:38:42: Sprecher 2 Und meine Arbeitsgruppe ist die Arbeitsgruppe, die sich eben.

00:38:48: Sprecher 2 International auch mit Schmerzen beschäftigt. Und deswegen gibt es zwei Projekte, die wir eingereicht haben. Das eine von Herrn Professor Goethe, das sich mit der Infilität und Grundlagen dazu beschäftigt und das andere von uns. Und glücklicherweise waren wir beide erfolgreich in der einen Werbung dieser Drittmittel und haben beide einen dieser jeweils ein Forschungsprojekt bekommen. Und es gibt noch drei andere in Deutschland, die ebenfalls ein Konsortium zusammenbringen.

00:39:15: Sprecher 1 Wir können da sicher nicht ins Detail gehen. Frau Pogatzki aber Sie haben gerade das Bild eines Puzzles aufgerufen. Wenn ich da mal anknüpfen darf. Gibt es denn auch Puzzlesteine, wo Sie sagen die, die liegen noch gar nicht auf dem Tisch? Ja, oder anders gesagt Das sind blinde Flecken in der Forschung. Das Puzzle kann gar nicht vollständig werden, bevor wir uns nicht diesem oder jenem Thema gewidmet haben.

00:39:36: Sprecher 1 Gibt es solche blinden Flecken, Fehlenden Puzzlesteine?

00:39:39: Sprecher 2 Also ja, immer so, dass man erst mal versucht, das Bestmögliche zu identifizieren in solchen Forschungsprojekten, was jetzt auch sehr dringend und erforderlich ist, erst mal zu identifizieren und solche Ziele, die man dann erarbeitet in solchen Forschungsjekten, werfen ja immer neue Fragen auf. Das ist unwahrscheinlich spannend in der Forschung, dass wir, wenn wir.

00:40:07: Sprecher 1 Sie beantworten, eine Frage und haben gleich drei neue.

00:40:09: Sprecher 2 So ist es genau. Und dann ist es so und ich hatte das ja vorhin auch erwähnt, dass wir international auch Konsortien haben, die sich mit Endometriose beschäftigen. Und dann ist es so wenn man in Deutschland zum Beispiel keinen Partner findet, um ein bestimmtes Thema sehr umfassend zu bearbeiten, geht man eben international in die Nation von solchen Konsortien und sucht sich international die Spezialisten, die dann eben noch mal zusätzlich Möglichkeiten haben, Dinge zu identifizieren und zu erarbeiten, die jetzt auch wieder in dem Aspekten Puzzlestein bieten, die ich aber in Deutschland jetzt gar nicht finde, weil diese Methode zum Beispiel in Deutschland gar nicht durchgeführt wird.

00:40:51: Sprecher 2 Und so setzt man sich seine Konsortien eben immer so zusammen, damit man diese Fragestellung erarbeiten kann. Aber natürlich ist es so und da haben Sie völlig recht. Es gibt auch Aspekte, die wir möglicherweise heute noch gar nicht entweder sehen oder auch deren Möglichkeit wir noch gar nicht haben, sie zu identifizieren. Aber Fragestellungen, kann ich Ihnen sagen, gibt es schon jetzt genug.

00:41:11: Sprecher 2 Und wir könnten noch mal fünf Konsortien in Deutschland sicherlich aufstellen mit Fragestellungen zur Endometriose, die jetzt ganz wichtig wären.

00:41:18: Sprecher 1 Haben Sie denn den Eindruck, dass auch hinter Forschungsförderung sitzt ja meistens auch ein politischer und gesellschaftlicher Wille, entsprechend Geld in die Hand zu nehmen? Haben Sie den Eindruck, dass das mittlerweile gegeben ist?

00:41:30: Sprecher 2 Also ich glaube, dass es angefangen wird zu sehen, dass Frauen Gesundheit und eben auch in diesem Zusammenhang Endometriose tatsächlich wirklich wichtig ist. Sie haben ja die Zahlen vorhin genannt und wir kennen aus Norwegen zum Beispiel auch Zahlen zu chronischen Schmerzen, die Kosten verursachen in der Gesellschaft. Und ich kann Ihnen ganz ehrlich sagen, wenn Schmerzen chronisch werden, das ist etwas, was dann nicht mehr aufzuhalten ist.

00:41:58: Sprecher 2 Das heißt, da haben wir wirklich das Problem, dass, wie Sie vorhin gesagt haben, die Heilung nicht mehr möglich ist. Wir können nur noch Schadensbegrenzung machen, was manchmal wirklich ganz gut funktioniert, aber eben trotzdem häufig dazu führt, dass nicht alles wieder rückgängig zu machen ist. Und deswegen brauchen wir jetzt die Forschungsförderung, damit wir jetzt verhindern, dass Patientinnen, die jetzt Endometriose entwickeln, die Schmerzen, die sie haben, Chronifizierung und dann nicht mehr einzufangen sind, aus verschiedensten Gründen.

00:42:28: Sprecher 2 In erster Linie natürlich für die Patientin selber und für ihr Umfeld, aber eben auch für die Kosten. Und wenn das gesehen wird, wenn das auch politisch gesehen wird, dass das wesentlich ist, ist das mir ehrlich gesagt ganz egal. Warum? Aber die Forschungsförderung soll dann und muss dann wirklich gemacht werden. Und das ist ganz wichtig.

00:42:47: Sprecher 1 Sie haben darauf hingewiesen, dass man vielleicht auch den Hausärzten das entsprechend nahebringt, diese Krankheit in Betracht zu ziehen, zu erwägen und entsprechende Diagnostik anzustellen. Ich will mal einen Schritt zurückgehen Ist denn mittlerweile diese Krankheit auch bei den Studierenden in dem Sinne angekommen, dass sie Teil des Curriculums ist? Jetzt vielleicht nicht explizit als ein Punkt, aber dass das vielleicht intensiver behandelt wird, als man es vor 102025 Jahren gemacht hat.

00:43:15: Sprecher 2 Ich würde sie jetzt sogar. Ich würde Ihnen jetzt sogar widersprechen. Und ich würde sagen, explizit als einen Punkt sollte das gemacht werden, und zwar in der in der Ausbildung und das ist Thema. Und wir in Münster bedienen das Thema auch. Aber es muss in ganz Deutschland und tatsächlich auch weltweit in die Curricula deutlich mehr und intensiver eingebaut werden.

00:43:38: Sprecher 2 Das ist aus meiner Sicht unumgänglich, dass wir alle Mediziner ausbilden mit der Grundausbildung, zumindest was die Diagnostik anbelangt. Die Therapie kann dann ja Experten, zumindest die der ausgeprägten Endometriose überlassen werden. Vielleicht würden mir hier Gynäkologen widersprechen, aber das können wir ja dann auch noch Diagnostik diskutieren. Aber tatsächlich ist es so, dass jeder, jeder Arzt hellhörig sein muss für Symptome, die auf Endometriose hinweisen.

00:44:10: Sprecher 2 Und da haben Sie vorhin gesagt Vielleicht lieber einmal mehr diagnostizieren, auch jemanden, der gar keine Endometriose hat und die Patientin dann aber erleichternd damit auch auf den Weg geben. Du hast gar keine Endometriose? Er Das ist doch gut. Ja, aber eben die vielen, vielen, die wir im Moment nicht diagnostizieren, dass wir das tatsächlich jetzt diese dieses Thema ad acta legen und jeder Arzt, das kann, ja sollte gemacht werden.

00:44:39: Sprecher 1 Letzte Frage, Frau Pogatzki, Mit Prognosen halten sich Wissenschaftler verständlicherweise oft und auch aus guten Gründen zurück, vor allem, wenn es um Krankheiten und deren Heilungschancen geht. Das ist ja ein großer Begriff, mit dem man auch viele Erwartungen weckt. Ich will es dennoch versuchen. Was glauben Sie, wo die Forschung, die klinische Behandlung und auch die Heilungschancen von Endometriose, sagen wir mal in zehn Jahren stehen?

00:45:01: Sprecher 1 Sehen Sie da gute Entwicklung oder wie wir Ihre Prognose Wie ist Ihr Blick in die Glaskugel? Gewissermaßen?

00:45:09: Sprecher 2 Also Forschung beginnt ist immer ein langer Schritt und beginnt immer mit Fragestellungen, die vor allem mit Mechanismen zu tun haben. Wir wollen verstehen, warum Endometriose entsteht und warum. Bei jeder Patientin die Symptome unterschiedlich sind und wollen dann auch die Mechanismen verstehen. Das ist unser Projekt tatsächlich die Mechanismen verstehen, die hinter dieser bei jeder Patientin individuellen Endometriose Diagnose stehen.

00:45:36: Sprecher 2 Und zwar warum? Weil wir dann individuelle, präventive und therapeutische Maßnahmen entwickeln wollen, die sich darauf spezialisieren und Patienten zentriert therapieren. Ich hatte gerade das Wort präventiv genannt. Das wäre natürlich am allerbesten, nämlich, dass wir präventiv dann die Symptome stoppen, so dass es eben gar nicht erst zur Chronifizierung kommt. Ich weiß nicht, ob das schon in zehn Jahren so ist, dass wir so weit sind, weil wir eben gerade dabei sind, die Mechanismen zu identifizieren.

00:46:09: Sprecher 2 Und dann muss natürlich noch mal nach der Diagnostik die therapeutische Entwicklung dazukommen. Sie hatten auch schon genannt, dass wir ja möglicherweise aus dem Portfolio der vorhandenen Maßnahmen von Hormonen bis über Operationen und andere Maßnahmen Ernährung da schon etwas haben. Die würden wir gerne zuordnen den Patientinnen von vornherein richtig, dass jede Patientin die, die wir schon haben, die Maßnahmen bekommt, die individuell passen.

00:46:42: Sprecher 2 Das könnte vielleicht wirklich in zehn Jahren schon sein. Und dass wir dann neue Therapiemöglichkeiten haben, So zum Beispiel, dass gar keine Pille mehr notwendig ist, sondern das spezifisch für diese Entzündungsprozesse Therapeutika vorhanden sind. Das glaube ich nicht, dass wir das in zehn Jahren schon haben. Aber daran muss man jetzt anfangen zu arbeiten.

00:47:01: Sprecher 1 Endometriose, meine sehr verehrten Damen und Herren, war in den letzten Monaten und Jahren sehr häufig Thema in den Medien. Eine Krankheit, die sehr stark mittlerweile ins Bewusstsein gerückt. Das hat auch gute Gründe, weil 1/10 Frauen davon betroffen ist. Es gibt sehr vielfältige Symptome. Deswegen spricht Frau Pogatzki auch gerne von einem Chamäleon, wie sich dieses diese Krankheit darstellt. Vor allem ist sie sehr intensiv.

00:47:28: Sprecher 1 Mit Schmerzen geht sie einher. Mittlerweile gibt es auch neue Leitlinien zur Therapie von Endometriose. Es muss nicht nur die Operation sein, es können auch Ultraschall Behandlungen sein, Medikamente, hormonelle Behandlungen oder auch Schmerztherapien. Die Forschung wird jedenfalls intensiviert. Das ist ein gutes Zeichen, sagen sie. Und es muss ja jetzt allerdings auch noch stärker in die Curricula der Studierenden eingebaut werden.

00:47:52: Sprecher 1 Dann gibt es vielleicht in zehn Jahren so intensive Fortschritte, dass es auch zu einer noch stärkeren individualisierten Behandlung kommen kann. Das ist es natürlich etwas, worauf mindestens alle Betroffenen, aber auch Sie als Ärztin sicherlich hoffen. Ich danke Ihnen sehr für diesen sehr informativen und interessanten Podcast, Frau Pogatzki-Zahn.

00:48:12: Sprecher 2 Ja, ich danke Ihnen auch. Es war sehr spannend und hoffe, dass es vielen Betroffenen und auch interessierten Forschern und Ärzten hilft, ein bisschen tiefer in diese Materie einzutreten. Vielen, vielen Dank!

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